Die Behandlung von Menschen mit Handverletzungen sollte gemäß dem aktuellen Wissenstand erfolgen. Dieser wird in diesem Seminar anhand der Krankheitsbilder

  • distale Radiusfraktur
  • Metacarpalefrakturen
  • Beugesehnenverletzungen
  • CRPS (M. Sudeck) und
  • M. Dupuytren

vorgestellt und erläutert.

Anatomische Grundlagen, Operationsverfahren, die handtherapeutische Befundaufnahme (ICF-bezogen) und die Therapie zum jeweiligen Krankheitsbild sind Bestandteile des Kurses. Zusätzlich zur Theorie erhalten die Teilnehmer praktische Übungsvorschläge, die sich an den Konzepten der Manuellen Therapie und der PNF orientieren. Spezielle handtherapeutische Behandlungskonzepte sowie die Narbenbehandlung und die neurokognitiven Behandlungsmöglichkeiten (Spiegeltherapie und Motor Imagery Program) sind ebenfalls Inhalte dieses Kurses.

Nach Abschluss des Kurses sind die Teilnehmer in der Lage, handtherapeutische Behandlungen auf hohem Niveau durchzuführen.

Die Teilnehmer dieses Workshops sind Ergotherapeuten, Physiotherapeuten und Ärzte. Vorkenntnisse im Bereich der Handtherapie sind keine Voraussetzung.

Die Kursdauer beträgt 2 Tage und umfasst 18 Unterrichtseinheiten.

Diese Fortbildung baut auf dem Workshop „Grundlagen der Handrehabilitation“ auf und verfolgt das Ziel das eigene handtherapeutische Wissen und Handeln zu erweitern. Inhalte des Workshops sind der Befund und die Behandlung von Menschen mit folgenden Erkrankungen:

  • Nervenverletzungen an der oberen Extremität
    • Neurophysiologische Grundlagen der Nervenregeneration und Neuroplastizität
    • Sensorische Stimulation gemäß der Phasen der Nervenregeneration
    • Motorische Stimulation mit PNF
    • Schienenversorgung
    • Nervenengpasssyndrome an der oberen Extremität
    • Neurophysiologie bei neuropathischen Schmerzen
    • Untersuchung und Behandlung bei Thoracic outlet syndrome (TOS)
    • Untersuchung und Behandlung der Nervenengpasssyndromen an der oberen Extremität
  • Strecksehnenverletzungen
    • Zoneneinteilung der dorsalen Hand
    • Vorstellung der Behandlungskonzepte gemäß der Verletzungszone
  • Arthrosen und Rheuma im Bereich der Finger und des Handgelenkes
    • Rhizarthrose
    • Schwanenhals-, Knopflochdeformität
    • Handgelenksarthrose

Zur Verbesserung des eigenen manuellen Könnens und zur Erweiterung des Übungsrepertoires werden die therapeutischen Behandlungsmöglichkeiten praktisch geübt.

Die Teilnehmer dieses Seminars sind Ergotherapeuten, Physiotherapeuten und Ärzte.

Dieser Workshop kann auch unabhängig vom Grundlagenkurs gebucht werden.

Die Kursdauer beträgt 2 Tage und umfasst 18 Unterrichtseinheiten.

Die propriozeptive neuromuskuläre Fazilitation kommt bei der physiotherapeutischen Behandlung von Menschen mit neurologischen Erkrankungen nach Abschluss der Hirnreife sowie orthopädischen Defiziten zum Einsatz. Übergeordnetes Ziel ist es, das Bewegungsverhalten des Einzelnen gemäß seiner individuellen Möglichkeiten und Voraussetzungen so weit wie möglich zu optimieren um die Funktionalität im Alltag zu verbessern.

Die PNF nutzt die Potentiale des Patienten, weckt dadurch Ressourcen und setzt gezielte Stimuli und Techniken für eine Bahnung von individueller physiologischer Haltung und Bewegung ein. Die Befundaufnahme und die Behandlung orientieren sich am Schema der ICF und erfassen damit den Patienten in seiner Gesamtheit. Studienergebnisse zum motorischen Lernen, sowie relevante neurophysiologische Gesetzmäßigkeiten werden beim Einsatz des PNF Konzeptes berücksichtigt und in die Behandlung integriert.

Innerhalb des 10-tägigen Grundkurses werden die PNF-Philosophie, -Grundprinzipien, -Techniken und -Behandlungsmöglichkeiten auf der Matte und auf dem Tisch in Theorie und Praxis erklärt und geübt.
Die TeilnehmerInnen arbeiten unter anderem mit Patienten unter Supervision durch die Referentin. Sie sind am Ende des Grundkurses in der Lage, die zentralen Bestandteile des PNF-Konzeptes selbständig, effektiv und zielgerichtet bei ihren Patienten einzusetzen.

Mit der kompletten Absolvierung dieses Grundkurses erwerben die TeilnehmerInnen die Berechtigung an einem weiterführenden nationalen oder internationalen PNF-Aufbaukurs teilzunehmen. Nach erfolgreichem Abschluss des PNF-Aufbaukurses sind die TeilnehmerInnen berechtigt die Abrechnungsposition „KG auf neurophysiologischer Grundlage nach PNF“ zu beantragen.

Die Voraussetzung für die Teilnahme am Grundkurs ist eine mindestens einjährige Berufstätigkeit als PhysiotherapeutIn in Vollzeit oder bei Teilzeitbeschäftigten ein adäquates Äqivalent.
PNF Vorkenntnisse sind förderlich aber keine Voraussetzung.

Jeder Teilnehmer erhält ein kostenloses, kursbegleitendes Skript, das genau auf die Unterrichtsinhalte zugeschnitten ist.

Das im Grundkurs erworbene Wissen wird im Aufbaukurs sowohl um neue Inhalte erweitert als auch an klinischen Beispielen gefestigt und vertieft.

Der Unterricht hat, wie im Grundkurs, theoretische und praktische Anteile. Das Hauptaugenmerk liegt auf der Befundung und Behandlung von Patienten. Damit soll der Einsatz des PNF-Konzeptes bei klinischen Problemen und Defiziten verdeutlicht und geübt werden.

Der zeitliche Abstand zwischen dem Grund- und dem Aufbaukurs muss mindestens sechs Monate betragen.

Mit der erfolgreich bestandenen Prüfung am Ende des Aufbaukurses erwirbt der Teilnehmer ein Zertifikat, das ihn zur Abrechnung der Zusatzposition: „KG auf neurophysiologischer Grundlage nach PNF“ bei den Krankenkassen berechtigt.

Wer kennt das nicht? Nach einer Fortbildung geht man mit viel Elan und gestärkt durch neues Wissen in die Behandlung der Patienten. Doch leider gerät einiges des neuerworbenen Knowhows über kurz oder lang wieder in Vergessenheit.

Für Therapeuten, die ihr Wissen und Handeln beim Einsatz des PNF Konzeptes am Patienten wieder auffrischen, aktualisieren und vertiefen möchten, biete ich am Ulmkolleg einen PNF Refresher Kurs an.
Die Inhalte des Seminars sind:

  • Die Wiederholung und Erweiterung der Fazilitation des Gehens.
  • Der Einsatz des Mattenprogramms bei strukturellen Defiziten und bei Störungen auf Aktivitätseben.
  • Die Einsatzmöglichkeiten der PNF- Pattern bezogen auf strukturelle Defizite.
  • Die Berücksichtigung von individuellen Wiederholungswünschen seitens der Teilnehmer.

Durch das praktische Üben an den Teilnehmern und an der Referentin werden die eigenen manuellen Fertigkeiten verbessert.

BITTE BEACHTEN SIE, DASS ALLE KURSE NUR ÜBER DEN JEWEILIGEN VERANSTALTER BUCHBAR SIND.